Kürzlich war hier wirklich Land unter! Mein Mann und Ich sind von einer Krise in die nächste gerutscht, bis es eine einzige Riesen-Krise war. Ich wusste gar nichts mehr, und sekündlich fühlte ich etwas anderes. Ich war richtig durch durch den Wind, und hatte schwer zu kämpfen!
In meiner Not, erstmal zum Arzt. Tja, Wechseljahre ich komme. Es fängt jetzt an, ich dachte ich hätte noch Zeit. Obwohl mir meine Frauenärztin schon vor 5 Jahren sagte, das es Hormonell in die Richtung geht.
Ich finde die Wechseljahre gar nicht schlimm. Ich bin stolz drauf. Und seit ich weiß warum es zwischen meinem Mann und mir so geknatscht hat, ist Ruhe eingekehrt. Wir haben ein neues, irgendwie sogar besseres Miteinander gefunden.
Ich und Frier und 50
Es gibt eine neue Serie mit Anette Frier. Da ich die Schauspielerin unglaublich gerne sehe habe ich die Serie aufgenommen, und die ersten beiden Folgen geschaut.
In der Serie spielt Anette Frier ein fiktives Sie selbst, in den Wechseljahren. Also passt das gerade wunderbar.
Die Serie holt mich ab, bringt etwas in mir zum klingeln, spornt mich an.
Abgesehen von den Wechseljahren, suche ich ja immer noch mein neues Ich. Nachdem meine Krankheit mir einen Strich durch alles erreichte gemacht hat.
Ich weiß genau was ich möchte, aber es gibt noch eine Hürde, die mir zur Zeit alles auf Eis legt.
In der Serie muss Frier sich auch neu finden. Obwohl sie vor den Wechseljahren so erfolgreich war.
Das hat in mir den Gedanken hervorgerufen, das ich einen Cut machen muss. Völlig egal was in den letzten 45 Jahren war, jetzt geht es um die nächsten 45 Jahre.
Das gibt mir Auftrieb, und macht so viel Laune los zu legen. Aber es ist auch ein bisschen beängstigend. Das sind meine 2. und letzten 45 Jahre. Viele Neuanfänge wird es nicht mehr geben. Soll es nicht mehr geben. Ich möchte ankommen.
Es gibt ein paar dunkle Kapitel in meinem Leben, die ich hier, wenn überhaupt, nur kurz angerissen habe.
Die nächste Zeit werde ich das nachholen. Hier auf meinem Blog, und auf meinem Podcast- Humor ist wenn man trotzdem lacht. Für meine Zukunftspläne kann es nur gut sein, wenn ich offen damit umgehe, das ich schon diverse Schicksalsschläge und Prüfungen meistern musste.
Mein persönlicher Countdown läuft im März 26 aus. Dann gehe ich in die Vollen. Noch einmal.
Es fühlt sich an wie mein persönlicher Endgegner. Meine Angst überwinden, mutig sein. Ich lasse mich nicht unterkriegen, hoffe ich!
Ehrlich, ich bin ein Nervenbündel, ich zittere vor Angst. Aber ich will. Ich will und ich muss. Ich fühle tief in mir drin noch nicht angekommen, bei meinem Ich. Dieses Ich das in mir steckt und Leben will.
Ich bin Mutter von 6 Jungs. Ich war nicht immer perfekt, aber ich war und bin die beste Mutter die ich sein kann. Und meine Kinder sind so wahnsinnig tolle Persönlichkeiten, ich kann so schlecht nicht gewesen sein. Und so mache ich weiter.
Ich habe meinen Haushalt super im Griff, bin keine schlechte Ehefrau, und war recht erfolgreich in meiner Selbstständigkeit. Mein Blog läuft besser als ich mir erträumt habe, und es ist nach oben noch alles drin. Mein Podcast läuft auch nicht super schlecht.
Aber es fehlt noch was. Und ich muss dafür kämpfen, sonst wird es ein ewiger Stachel in meiner Seele sein.
Also Zukunft ich komme, und ich richte meine Laufbahn neu aus! Aber ich stehe dem härtesten Gegner überhaupt gegenüber, meiner eigenen Angst!
Also bleibt bei mir, ihr lieben Lese-Seelen. Verfolgt meinen Kampf gegen die Angst.
Und vielleicht kämpft ihr mit.
Wenn ihr Lust habt , schreibt mir gern von Eurem Kampf. Ich würde mich freuen.
Gemeinsam ist jeder Kampf leichter!
Ich schreibe über Anette Frier, weil ich sie toll finde.
Ich werde nicht für Werbung bezahlt!
#anettefrier
#frierund50
#wechseljahre

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